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Förderprogramm „Zukunft und Innovation Niedersachsen“

Mit dem Programm „Zukunft und Innovation Niedersachsen“ fördert das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr seit Herbst 2011 Vorhaben, welche die Innovationsfähigkeit der niedersächsischen Wirtschaft stärken und gleichzeitig einen Beitrag zur Verbesserung der Innovationskultur und zu einem konstruktiven Diskurs über Technologien und deren Nutzen für die Gesellschaft leisten.

Projektwettbewerb: Innovationen für die „Intelligente Wohnung“ gesucht

Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr hat im Programm „Zukunft und Innovation Niedersachsen“ einen Projektwettbewerb zum Thema „Die Intelligente Wohnung" gestartet. Gesucht werden innovative Ideen in den Bereichen Ambient Assisted Living, Energieeinsparung und Energiemanagement, Bautechnik und neue technologiebasierte Wohnkonzepte. Die geförderten Modellprojekte müssen neben einem pfiffigen Geschäftsmodell auch einen besonderen Nutzen für die Gesellschaft besitzen. Unternehmen, Unternehmensgründer und Forschungseinrichtungen können sich bis zum 30.3.2012 um jeweils bis zu 150.000 Euro Förderung bewerben. Die Bewerbungen für den Wettbewerb werden von der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) entgegengenommen. Die inhaltliche Begleitung des Wettbewerbs und die Begutachtung der vorgeschlagenen Projekte erfolgt durch die Innovationszentrum Niedersachsen Strategie und Ansiedlung GmbH. Die Ausschreibungsunterlagen sind auf den Internetseiten der NBank (www.nbank.de) verfügbar.

Ausschreibungstext
Skizzenvorlage für die Teilnahme
Ausgaben und Finanzierungsplan
weitere Hinweise und Materialien




Innovation Lernen: Wirtschaftsministerium fördert Summerschools

Im Rahmen des Programms „Zukunft und Innovation Niedersachsen“ schreibt das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr für das Jahr 2012 die Förderung von sogenannten Summerschools zu Themen aus den Bereichen Technologie und Innovation aus. Gefördert wird die Vorbereitung und Durchführung von zeitlich befristeten Kursen außerhalb des regulären Lehr- und Veranstaltungsangebots, in denen Themen aus den Bereichen Technologie und Innovation für die Zielgruppen Kinder und Jugendliche, Studierende und Lehrinnen/Lehrer aufbereitet werden. Die Förderung beträgt bis zu 25.000 Euro pro durchgeführter Summerschool. Die Summerschools können insbesondere zu den MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) angeboten werden und sollten unter anderem technische Zusammenhänge in Form von Praxisbeispielen und handlungsorientierten Aufgaben (z.B. Entwicklung von Prototypen, Durchführung von Laborexperimenten) vermitteln.

Ausschreibungstext
Fragebogen für die Bewerbung
Ausgaben und Finanzierungsplan
weitere Hinweise und Materialien



Projektwoche Zukunft: Niedersächsisches Wirtschaftsministerium unterstützt Schulen

Im Rahmen des Programms „Zukunft und Innovation Niedersachsen“ unterstützt das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Jahr 2012 niedersächsische Schulen bei der Durchführung von Projektwochen zum Thema „Zukunft“ mit einem Zuschuss von bis zu 5.000 Euro. Schulen können sich für eine Unterstützung bewerben, wenn sie während der Projektwoche Zukunftsthemen aus den Bereichen Innovation, Technik und Wirtschaft bearbeiten, eine inhaltliche Konzeption für die Projektwoche ausarbeiten sowie eine Kalkulation entstehender Kosten vorlegen und die tatsächlichen Ausgaben (z.B. für Materialkosten, Exkursionen, Fortbildungen) nach Ende der Projektwoche nachweisen können. Eine finanzielle Beteiligung des Schulträgers ist nicht verpflichtend.

Informationen zur Ausschreibung
Zum Bewerbungsbogen



Das Förderprogramm "Zukunft und Innovation Niedersachsen" im Überblick

In 2011/2012 unterstützt das Programm Vorhaben in insgesamt fünf Förderbereichen:

Förderbereich A - Technologiebasierte Projekte mit gesellschaftlicher Problemlösungsrelevanz

Gefördert wird der beispielhafte Einsatz von Technologien in gesellschaftsrelevanten Anwendungsbereichen (z.B. Gesundheitswesen, Bildung, Energie, Mobilität). In diesem Förderbereich erfolgen zweimal jährlich thematische Ausschreibungen, an denen sich Unternehmen, Unternehmensgründer (auch aus der Wissenschaft) und anwendungsorientierte Forschungseinrichtungen außerhalb der Hochschulen aus Niedersachsen beteiligen können. Die genauen Teilnahmebedingungen werden anlässlich des jeweiligen Projektwettbewerbs bekannt gegeben. Ausgewählte Projekte können mit bis zu 150.000 Euro gefördert werden.

Förderbereich B – Dialog zu Zukunftstechnologien

Gefördert werden Projekte und Prozesse, mit denen der Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft voran getrieben wird. So sind beispielsweise Modellvorhaben von Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen förderfähig, durch die Bürgerinnen und Bürger in die Innovationsentwicklung (z.B. im Rahmen von Open Innovation oder durch Bürgerbeteiligungsprozesse) eingebunden werden. Im Mittelpunkt stehen dabei ein besseres Verständnis und eine höhere Akzeptanz von Innovationsprozessen und Technologien in der Bevölkerung. Gleichzeitig soll bei Unternehmen und Forschungseinrichtungen die Kompetenz erhöht werden, Impulse und Interessen von Laien in den eigenen Innovationsprozess einzubeziehen. Zielgruppe für die Förderung sind Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Verbände, aber auch Interessenvertretungen von Bürgerinnen und Bürgern (z.B. eingetragene Vereine). Projekte können mit maximal 50.000 Euro gefördert werden.

Förderbereich C - Technologiewettbewerbe

Im Förderbereich C werden jährliche Wettbewerbe zur Technologieentwicklung ausgelobt, an denen sich Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Privatpersonen (z.B. Studententeams) aus Niedersachsen beteiligen können. Die Wettbewerbsteilnehmer müssen eine technologische Aufgabenstellung lösen und können dafür ein Budget erhalten. Der Wettbewerbsbeste erhält zusätzlich ein Preisgeld. Die genauen Teilnahmebedingungen werden mit dem jeweiligen Wettbewerbsaufruf veröffentlicht.

Förderbereich D - Zusammenarbeit Schule-Hochschule-Wirtschaft

In diesem Förderbereich werden über thematische Ausschreibungen Projekte gefördert, in denen außerhalb des Regelunterrichts technisches und naturwissenschaftliches Wissen sowie unternehmerisches Denken handlungsorientiert vermittelt werden. Die Projekte können in Schulen (z.B. als Projektwoche) oder an außerschulischen Lernorten (z.B. Jugendzentren, Forschungseinrichtungen, Technologie- und Gründerzentren) stattfinden. Idealerweise werden in die Projekte Unternehmen als Projektpartner eingebunden, um den Praxisbezug zu erhöhen. Die genauen Teilnahmebedingungen und die Höhe der maximalen Förderung werden im Zuge der thematischen Ausschreibungen bekannt gegeben. Zusätzlich zu den Ausschreibungen können im Einzelfall individuelle Projekte z.B. von Schulen, außerschulischen Bildungseinrichtungen, Einrichtungen der Jugendarbeit und Forschungseinrichtungen mit bis zu 50.000 Euro gefördert werden.

Förderbereich E - Unterstützung von Bewerbungen niedersächsischer Akteure in Programmen des Bundes und der EU

Gefördert wird die Vorbereitung von Bewerbungen niedersächsischer Konsortien auf Ausschreibungen z.B. im Rahmen der Hightech-Strategie des Bundes und der Innovationsförderung der EU, um so die Chancen der niedersächsischen Bewerber zu erhöhen und zusätzliche Fördermittel für großvolumige Forschungs- und Entwicklungsvorhaben und den Technologietransfer für Niedersachsen zu akquirieren. Die Förderhöhe ist auf 25.000 Euro begrenzt.

Aktuelle Ausschreibungen in den Förderbereichen werden auf den Internetseiten der NBank und auf dieser Seite veröffentlicht.

Ansprechpartner

Innovationszentrum Niedersachsen Strategie und Ansiedlung GmbH
Mario Leupold
Tel.: 0511/760726-21
E-Mail: leupold@nds.de

Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank)
Hendrik Nee
Tel.: 0511/30031691
E-Mail: hendrik.nee@nbank.de



Bereits abgeschlossene Ausschreibungen

Projektwettbewerb „Innovationen für ein gesundes Leben" - Beiträge zeigen gesellschaftlichen Nutzen von Gesundheitstechnologien

Hannover, 01.12.2011. Anlässlich der Sitzung des Beirats „Zukunft und Innovation Niedersachsen" begrüßte Wirtschaftsminister Jörg Bode gemeinsam mit den Beiratsmitgliedern die positive Resonanz auf den niedersächsischen Projektwettbewerb „Innovationen für ein gesundes Leben".

Der Wettbewerb startete Mitte Oktober, insgesamt wurden von Unternehmen und Unternehmensgründern aus ganz Niedersachsen 34 Projektideen eingereicht. Das Spektrum der vorgeschlagenen Projekte geht von der Gesundheitskartoffel bis zu Smartphone-Apps für Herzpatienten. Bode dazu: „Die große Bandbreite der eingereichten Projektideen zeigt, welches innovative Potenzial in unserem Land steckt. Gesundheitstechnologien aus Niedersachsen sind nicht nur gut für die Menschen, sondern schaffen auch Wertschöpfung und Arbeitsplätze."

Mit dem Wettbewerb will das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Gesundheitsprojekte identifizieren und fördern, die eine besondere gesellschaftliche Relevanz haben. Die Wettbewerbsbesten können jeweils mit einer Förderung des Landes von bis zu 150.000 Euro rechnen. Dieser Zuschuss soll insbesondere der Verbreitung von innovativen Technologien in die Praxisanwendung dienen.

Insgesamt hat der Beirat gestern acht Projekte zur Förderung empfohlen. Darunter sind beispielsweise vielversprechende Therapiemethoden für Schlaganfallpatienten, die Weiterentwicklung eines neuartigen Notfall-EKGs und telemedizinische Systeme zur Pflege im häuslichen Umfeld. Die gesamte Fördersumme beläuft sich auf ca. 800.000 Euro.
Für 2012 ist ein weiterer Projektwettbewerb zum Thema „Die intelligente Wohnung" geplant. Bode: „Mit diesen Wettbewerben wollen wir den abstrakten Begriff der Innovationen für die Menschen konkret erlebbar machen. Wir müssen ein noch stärkeres Bewusstsein dafür schaffen, wie wichtig die Innovationsfähigkeit einer Gesellschaft für ihre Zukunftschancen ist."


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